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  • Geldstress: Wenn Dich Deine Finanzen innerlich erschöpfen

    Geldstress: Wenn Dich Deine Finanzen innerlich erschöpfen

     

    1. Einstieg: Warum viele am falschen Punkt ansetzen

    Geldstress fühlt sich für viele Frauen ähnlich an: „Druck im Kopf“, Unsicherheit bei Ausgaben, das Gefühl, nie wirklich voranzukommen. Die naheliegende Reaktion ist, alles gleichzeitig lösen zu wollen. Mehr Überblick. Weniger Ausgaben. Besser planen. Rücklagen aufbauen. Genau hier beginnt das eigentliche Problem.

    Nicht, weil der Wunsch nach Ordnung falsch wäre, sondern weil er an der Realität vorbeigeht. Alltag lässt sich nicht pausieren, während ein perfektes System entsteht.

    Wer versucht, den Stress zu beseitigen, ohne vorher zu unterscheiden, womit er entsteht, zäumt das Pferd von der falschen Seite auf. Es wird zu Tools, Plänen und Regeln gegriffen.
    Das führt zu mehr Druck statt zur Entlastung.

    Dieser Beitrag verfolgt deshalb ein anderes Ziel.
    Ich kann Deinen Stress nicht lösen, aber Dir helfen, zu entscheiden.

    Denn erst wenn klar ist, woher der Geldstress kommt, lässt sich entscheiden, was dann sinnvoll ist. Dalls Du die generellen Auswirkungen von Geldsorgen nachlesen möchtest, schau mal HIER.

    2. Zwei Arten von Geldstress und warum das einen Unterschied macht

    Nicht jeder Geldstress hat dieselbe Ursache. Das klingt banal, wird in der Praxis aber oft ignoriert. Viele Ratgeber behandeln Geldstress so, als ließe er sich immer mit mehr Übersicht oder besserer Planung beheben, weil man Euch einfach nur etwas verkaufen will. Das ist aber viel zu kurz gedacht.

    Im Alltag zeigen sich vor allem zwei unterschiedliche Formen.

    Geldstress durch fehlende Übersicht und Kontrolle

    Bei dieser Art von Geldstress ist grundsätzlich genug Geld vorhanden. Die Einnahmen reichen aus, um die laufenden Ausgaben zu decken. Trotzdem entsteht Druck.

    Typische Anzeichen:

    • Unklarheit darüber, wo das Geld bleibt
    • häufiges Nachdenken über vergangene Ausgaben
    • das Gefühl, den Überblick zu verlieren
    • Unsicherheit bei spontanen Entscheidungen

    Hier entsteht Stress nicht durch Geldmangel, sondern durch fehlende Struktur. Geld fließt, aber nicht nachvollziehbar. Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen, statt auf einer klaren Grundlage.

    In solchen Fällen können Werkzeuge tatsächlich helfen. Ein Ausgabentracker, ein erstes Haushaltsbudget und/oder die Umschlagmethode schaffen Transparenz und reduzieren gedankliche Belastung. Entscheidend ist dabei, nicht alles auf einmal umzusetzen. Wenn Du ein Haushaltsbudget etablieren möchtest, helfe ich Dir gerne mit meinem kostenlosen Kurs, zu dem Du Dich HIER anmelden kannst.

    Geldstress durch tatsächlichen Geldmangel

    Diese Form von Geldstress ist spürbar, präsent und oft existenziell. Wenn das Einkommen nicht ausreicht, um alle laufenden Ausgaben zu decken, entsteht heftiger Druck, der sich nicht wegorganisieren lässt.

    Egal wie sorgfältig geplant wird, der Spielraum bleibt begrenzt. Entscheidungen drehen sich nicht um Optimierung, sondern um Verzicht und Priorisierung.

    Typische Anzeichen:

    • Ausgaben müssen ständig gegeneinander abgewogen werden
    • jeder ungeplante Betrag bringt neue Unsicherheit oder gar Krise
    • Planung fühlt sich nicht entlastend, sondern einengend an
    • Entscheidungen sind emotional aufgeladen, weil sie reale Konsequenzen haben

    In dieser Situation greifen viele gängige Empfehlungen ins Leere. Mehr Kontrolle, mehr Tracking oder strengere Budgets lösen das Problem nicht, weil sie den Mangel nicht beseitigen. Sie machen ihn nur sichtbarer.

    Wenn Geld fehlt, wird jede zusätzliche Regel zur Belastung, weil sie ohne Spielraum keine Lösung bietet. Was hier zuerst gebraucht wird, ist kein weiteres System, sondern Abstand oder sogar professionelle Hilfe, wie sie Institutionen, wie die ASB, auch regional anbieten.

    Wer unter existenziellem Geldstress steht, kann nicht alles gleichzeitig lösen. Prioritäten müssen nacheinander gesetzt werden, nicht parallel, auch wenn genau das schwerfällt.

    Was bei Geldstress durch mangelnde Übersicht hilft, verschärft bei Geldmangel oft den Druck nur. Und umgekehrt.

    3. Warum falsche Lösungen Geldstress verschärfen

    Ein häufiger Denkfehler ist die Annahme, dass mehr Kontrolle automatisch zu weniger Stress führt. Mehr Überblick, mehr Regeln, mehr Struktur. Das funktioniert nur, wenn ausreichend Spielraum, sprich Geld, vorhanden ist. Bei Geldstress durch mangelnde Übersicht kann Struktur entlasten. Bei tatsächlichem Geldmangel bewirkt sie oft das Gegenteil.

    Ein Ausgabentracker zeigt dann nicht nur, wofür Geld ausgegeben wird, sondern auch, wofür keines mehr da ist. Ein strenger Budgetplan macht nicht ruhig, sondern konfrontiert täglich mit dem, was nicht machbar ist. Geldstress durch Geldmangel ist kein Ordnungsproblem. Er ist ein Entscheidungsproblem unter Knappheit. Jede Ausgabe ist eine Grundsatzentscheidung und laugt Dich aus.

    Besonders belastend wird es, wenn alles gleichzeitig angegangen werden soll. Einnahmen verbessern, Ausgaben senken, Notgroschen zurücklegen, Schulden tilgen, Überblick schaffen. Das überfordert selbst stabile Haushalte und kann zur „Lähmung“ führen.

    Bei mir führte genau das dazu, dass ich irgendwann den Kopf in den Sand gesteckt habe. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Überforderung. Bis es nicht mehr ging und mir alles um die Ohren flog.

    Falsche Lösungen haben dabei eine gemeinsame Wirkung: Sie verschieben den Fokus von Priorisierung zu Perfektion. Davor solltest Du Dich hüten.

    4. Warum Pausen kein Luxus sind, sondern Notwendigkeit

    Bei Geldstress durch Geldmangel wirkt das Wort Pause oft unangebracht. Als würde man sich etwas gönnen, das man sich nicht leisten kann oder sich nicht verdient hat. Statt innezuhalten, verfällt man in blinden Aktionismus und rennt wie in einem Hamsterrad.

    Das Problem: Dauerstress reduziert Entscheidungsfähigkeit. Unter anhaltendem Druck werden Entscheidungen kurzfristiger und reaktiver, weil das Hirn unter Stress einfach anders handelt. Es fokussiert auf das Nächstdringende und blendet alles aus, was darüber hinausgeht.

    Eine Pause bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, die Probleme zu verdrängen. Sie bedeutet, die eigene Entscheidungsfähigkeit zu schützen. Wer permanent unter Druck entscheidet, trifft viele Entscheidungen, aber selten gute.

    Gerade bei Geldmangel entsteht schnell ein Kreislauf. Jede Ausgabe muss abgewogen werden. Jede Entscheidung fühlt sich endgültig an. Fehler scheinen nicht erlaubt und unverzeihlich.

    Pausen schaffen Abstand zwischen Reiz und Reaktion. Mit etwas Abstand wird sichtbar, welche Ausgaben unvermeidbar sind, welche warten können und welche Erwartungen unrealistisch sind. Diese Form der Pause löst keine Geldprobleme. Sie schafft aber die Voraussetzung, überhaupt sinnvoll weiterarbeiten zu können. 
    Ich kann es nicht Schönreden: wenn Geldmangel der Grund für den Stress ist, sind fundierte 
    Entscheidungen, was wirklich wichtig ist, das A und O. Erst danach sollte man beginnen, ein System zur Unterstützung zu finden und an der Struktur zu arbeiten.

    5. Orientierung statt Aktionismus

    In uns überfordernden Situationen neigen wir alle zu Aktionismus im Panikmodus. Wenn man sich dann, wie in meinem Fall, mal aufgerafft hat, muss alles auf einmal passieren. Neue Regeln, neue Pläne, neue Vorsätze. Hauptsache Bewegung.

    Aktionismus entsteht meist dort, wo Orientierung fehlt, weil man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Gerne lassen wir uns zum Kauf animieren, weil wir glauben, genau dieser Budgetplaner und genau dieser Binder wird helfen. Man greift zu Lösungen auf Verdacht. Das Ergebnis ist ein Sammelsurium aus Regeln, Plänen, Planern und Tools, die einzeln sinnvoll erscheinen, unter dem Strich aber erstmal Null weiterhelfen, wenn der Geldstress von zu wenig Geld in der Kasse herrührt.

    Orientierung bedeutet, bewusst einen Schritt zurückzugehen, um gezielter zu entscheiden.

    Bei Geldstress durch tatsächlichen Geldmangel ist dabei eine Unterscheidung entscheidend: Struktur und Priorisierung sind nicht dasselbe. Struktur beantwortet die Frage, wie etwas organisiert wird. Priorisierung beantwortet die Frage, was zuerst dran ist.

    Wenn Geld knapp ist, ist Priorisierung wichtiger als Struktur. Priorisierung verändert nicht die finanzielle Situation, aber den Umgang damit. Es entsteht eine Reihenfolge und nicht jede Ausgabe muss neu überdacht werden, weil der Fokus schon klar ist. In dem Fall also, erst die Prioritäten setzte, dann Struktur schaffen.

    Kaufen musst Du zu Anfang rein garnichts. Es gibt so viele kostenlose Vorlagen (wie auch bei mir), die Dir für den Start alles bieten, was Du brauchst. Mein erstes Budget war auf einem Kästchenblock und meine Geldumschläge waren einfache weiße Umschläge, auf denen ich außen die Positionen notiert habe.

    Wer ein existenzielles Geldproblem hat, kann nicht mit Maßstäben arbeiten, die andere für sich gesetzt haben. Sparquoten und Rücklagenziele verlieren ihren Sinn, wenn sie die eigene Situation ignorieren.

    Und ja, der Einstieg in die Struktur mit Schulheft und Postumschlägen ist nicht hübsch, aber funktional und belastet Deine ohnehin angespannte Finanzsituation nicht auch noch zusätzlich.
    Wer Dir hier eine Patentlösung verkaufen will, die alle Deine Probleme mit einem Schlag lösen will….ist nicht seriös, sorry.

    6. Wozu die Selfcare-Challenge an dieser Stelle sinnvoll ist

    Bei Geldstress durch Geldmangel helfen Werkzeuge wie ein Haushaltsplan, ein Tracker oder ein neues System nicht, solange die Ruhe fehlt, um Entscheidungen bewusst zu treffen. Genau das ist in dieser Phase oft nicht vorhanden.

    Die Selfcare-Challenge ist deshalb keine Lösung für Geldmangel. Sie soll Dir helfen, etwas Geld zurückzulegen, um Dir eine Pause zu gönnen.

    Ein wichtiger Effekt dabei: Entlastung entsteht oft schon durch die Planung von Selfcare.

    Genau so ist die Challenge aufgebaut. Du trägst für jedes Feld einen Betrag als Sparbetrag ein. Kein Ziel, keine Verpflichtung. Wenn es im Alltag möglich ist, legst Du diesen Betrag zurück. Wenn nicht, dann nicht.

    Am Ende der Challenge bleibt eine Summe: kleiner oder größer, je nach Situation. Dieses Geld ist frei verwendbar. Für etwas Notwendiges oder für etwas, das bewusst guttut. Und wenn es nur ein gebrauchtes Buch ist, dass Dir Freude macht.

    Geldstress
     

    Abschluss

    Geldstress ist nicht gleich Geldstress. Und genau deshalb greifen pauschale Lösungen so oft ins Leere. Wer unter mangelnder Übersicht leidet, braucht Struktur. In diesen Fällen ist ein Haushaltsbudget ein sinnvoller erster Schritt. Dabei unterstütze ich Dich mit meinem kostenlosen Kurs. Wer unter tatsächlichem Geldmangel steht, braucht zuerst Priorisierung und Entscheidungsfähigkeit, dann erst ein System und Struktur. Die Selfcare-Challenge ist in diesem Zusammenhang kein Ziel und keine Lösung, eher ein Zwischenschritt. Sie ist wie ein Kurzurlaub zum Aufladen Deiner Batterie, um wieder klarer zu entscheiden. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Was danach sinnvoll ist, hängt von Deiner Situation ab. Geldstress muss kein Dauerzustand sein. Aber er lässt sich nicht mit Aktionismus beenden. Sondern mit Klarheit darüber, was gerade möglich ist und was nicht.
  • Schneeballmethode oder lieber Avalanche?

    Wie funktionieren die Methoden?
    Welche Vor und Nachteile hat die jeweilige Methode?

    Lieber Schneeball oder lieber die Lawine gegen Schulden?

    Die Schneeballmethode und die Avalanche Methode sind zwei gängige Ansätze zur Tilgung von Schulden. In diesem Blogbeitrag werden wir uns die Unterschiede und die Vor- und Nachteile beider Methoden ansehen, um Dir zu helfen, die für Dich am besten geeignete Methode auszuwählen.

    Schneeballmethode
    kleine Übersicht der beiden Methoden

    Schulden können eine enorme Belastung darstellen und die meisten Menschen möchten sich so schnell wie möglich von ihren Schulden befreien. Eine Möglichkeit, um Schulden abzubauen, sind die Schneeballmethode und die Avalanche Methode. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile und es ist wichtig, die Unterschiede zu kennen, um die beste Entscheidung für Deine individuelle finanzielle Situation und Rückzahlungs-Strategie zu finden.

    Was ist die Schneeballmethode?

    Die Schneeballmethode ist eine Schuldentilgungsstrategie, die darauf abzielt, Schulden mit kleinen Beträgen zu beginnen und sich dann auf größere Beträge zu konzentrieren. Die Idee dahinter ist, dass kleine Erfolge Dich motivieren und Dich ermutigen, mit der Rückzahlung Deiner Schulden fortzufahren.

    Wie funktioniert die Schneeballmethode?

    Bei der Schneeballmethode konzentrierst Du Dich zuerst auf die Tilgung Deines kleinsten Schuldenbetrages. Du zahlst die Mindestzahlungen auf alle anderen Schulden, die Du hast und verwendest den Rest-Geldbetrag, um Ihre kleinste Schuld abzuzahlen. Sobald Du die kleinste Schuld vollständig getilgt hast, tilgst Du die nächstgrößere Schuld. Mit dieser Methode geht es weiter, bis all Deine Schulden vollständig zurückgezahlt sind.

    Was sind die Vorteile der Schneeballmethode?

    Die Methode hat mehrere Vorteile. Der größte Vorteil ist die Tatsache, dass Du schnell Erfolge sehen wirst. Durch die Konzentration auf den kleinsten Schuldenbetrag, wird schnell eine Deiner Schuld vollständig getilgt sein, was Dir ein Gefühl der Erleichterung und Motivation geben wird. Außerdem bietet die Schneeballmethode eine klare Struktur und einen klaren Plan, was vielen Menschen hilft, ihre Schulden zurückzuzahlen.

    Und die Nachteile?

    Der größte Nachteil liegt darin, dass Du sehr wahrscheinlich mehr Zinsen zahlen wirst, da Du nicht auf die Schuld mit dem höchsten Zinssatz konzentrierst. Dies kann dazu führen, dass Du insgesamt mehr zahlst, um Deine Schulden zu tilgen.

    Was ist die Avalanche/Lawinen Methode?

    Die Avalanche Methode ist eine Schuldentilgungsstrategie, die sich auf die Tilgung der Schuld mit dem höchsten Zinssatz konzentriert. Im Gegensatz zur Schneeballmethode ist es bei der Avalanche Methode nicht wichtig, welche Schuld die kleinste oder größte ist. Stattdessen liegt der Fokus auf der Tilgung der Schuld mit dem höchsten Zinssatz, um insgesamt weniger Zinsen zu zahlen.

    Welche Vorteile hat die Avalanche Methode ?

    Ein Vorteil der Avalanche Methode ist, dass sie in der Regel insgesamt weniger Zinsen anfallen. Dies kann dazu führen, dass die Gesamtkosten niedriger sind. Es kann auch ein höheres Bewusstsein für die Kosten der Schulden geschaffen werden, da die höheren Zinsen im Vordergrund stehen.

    Welche Nachteile liegen in der Avalanche Methode?

    Es kann mit dieser Methode schwierig sein, motiviert zu bleiben. Da man unter Umständen gegen sehr hohe Schulden ankämpft, kann das demotivierend wirken, weil mein nicht so schnell Erfolge sehen kann. Wenn man Du aber größere Schulden hast und Du langfristig denkst, kann die Lawinenmethode trotzdem sinnvoller sein.

    Welche Methode für Dich?

    Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass sowohl die Schneeballmethode als auch die Avalanchenmethode ihre Vor- und Nachteile haben. Es kommt darauf an, welche Methode besser zur eigenen finanziellen Situation passt. Wenn man viele kleine Schulden hat und sich schnell Erfolgserlebnisse wünscht, ist die Schneeballmethode empfehlenswert. Wenn man größere Schulden hat und langfristig denkt, kann die Avalanchenmethode sinnvoller sein. Ich persönlich bevorzuge die Lawinen-Methode, weil ich nicht unnötig viele Zinsen zurück zahlen wollte. Es war aber wirklich hart, weil man oft das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten. Da am Ball zu bleiben war schwierig für mich, hat sich aber ausgezahlt.

    Abschlussworte

    Es lohnt sich jedoch in jedem Fall, sich mit beiden Methoden auseinanderzusetzen und gegebenenfalls auch andere Methoden in Betracht zu ziehen. In jedem Fall ist es wichtig, einen Überblick über die eigene finanzielle Situation zu haben und sich realistische Ziele zu setzen. Nur so kann man langfristig erfolgreich Schulden abbauen und finanzielle Freiheit erlangen.

    Wie Du wissen kannst, welchen Betrag Du für die Schuldentilgung aufwenden kannst? Ganz einfach: erstell ein Budget. Ein Budget wird Dir die finanzielle Klarheit bringen, die Du benötigst, um Deine Schulden abzubauen und finanzielle Freiheit zu erlangen. Damit Du es leichter hast, habe ich dazu einen kostenlosen Kurs entwickelt. Ich erkläre Dir die einzelnen Schritte per Mail. Dafür kannst Du Dich hier anmelden.

  • Geld in der Beziehung

    Das Thema Geld in der Beziehung kann zu Konflikten führen. Um eine harmonische Beziehung aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, regelmäßig über Geld zu sprechen.

    Beziehungen und Geld -ein brisantes Thema

    Geld in der Partnerschaft

    Paarberatung bei der Profamilia

    Eine monatliches Finanz-Date kann dabei helfen, Deine Beziehung zu schützen.

    Wie oft sprecht ihr über Geld in Deiner Beziehung?

    Gar nicht oder es gibt viel Streit? Keine Sorge, viele Paare sprechen nicht über Geld. Oder die Art und Weise, wie über Geld gesprochen wird, ist eher „unschön“ oder „unhöflich“.

    Was soll denn eine Finanz-Verabredung sein?

    Keine schlechte Frage, oder? Gute Frage, oder? Die Erklärung ist so einfach wie es scheint. Es ist ein Date, bei dem Du mit Deinem Partner/in über Eure Finanzen sprechen und es wird geklärt, wofür Ihr Euer Geld ausgeben möchtet.

    Wie und wo solltet Ihr über Geld in der Beziehung reden?

    Beim Abendessen, im Auto auf dem Weg zum Einkaufen oder beim Zubettgehen?
    Na, wie ist das gelaufen….ich bin mir zu 99% sicher, dass dies kein effektives Gespräch war. Geld in einer Beziehung kann etwas sehr kompliziertes und komplexes sein. Nur so nebenbei darüber zu sprechen, erhöht den Stress und die Angst in dieser Situation. Es kann schwierig sein und einen sehr schnell überfordern. Gerade dann, wenn man nicht auf ein Gespräch über Geld vorbereitet ist.

    Es kann schwierig sein, alles zu besprechen, ohne unterbrochen zu werden, weil Geld in der Beziehung oft viel Reibung erzeugt.

    Die Gefahr ist groß, dass man nicht alles sagen kann, was zu besprechen wäre, weil etwas dazwischenkommt. Im schlimmsten Fall gibt es Streit und die Gesprächsgrundlage ist dahin. Statt Austausch, gibt es Vorwürfe und Frust.
    Geld in der Beziehung gehört mit zu den häufigsten Streitgründen in einer Partnerschaft.

    Wie wäre es also mit einem Finanz-Date?

    Zu einem geplanten Zeitpunkt legt Ihr alles beiseite, setzt Euch zusammen und kotzt Euch aus. Auf die bestmögliche Art und Weise natürlich. Wenn es ein festes Date zu diesem Gespräch gibt, können sich alle darauf vorbereiten und so hoffentlich auch in Ruhe über heikle Themen sprechen, denn je länger sich solche unterschwellige Konflikte einfressen, desto schwieriger kann es werden, über Geld in der Beziehung zu sprechen

    Wie läuft eine solche Verabredung ab?

    Wenn man über Geld in der Beziehung reden will, muss man es nicht komplizierter machen, als es ist:

      • Termin festlegen und eintragen, damit es kein Gespräch nur im „vorbeigehen wird“.

      • keine Kinder erlaubt, falls nötig, Betreuung/Aufsicht organisieren

      • Angenehmes mit Nützlichem verbinden. Warum nicht ein richtiges Date daraus machen? Hübsch anziehen, rausputzen, Spaß haben

      • Niemand sollte mit leerem Magen über Geld reden, da bietet sich doch ein Abendessen an.

      • Papier und Stift sollten dabei sein. Oder ein Laptop. Nerdig, aber wen kümmert es, was die anderen denken?

      • Das ist ein Grund, mal wieder in das Lieblingsrestaurant zu gehen, oder?

      • Falls das Geld knapp ist und Kinderbetreuung und Restaurantbesuch nicht drin sind, geht so ein Finanzdate auch zur Not zu hause. Aber bitte erst, wenn die Kinder im Bett sind. Fernseher und Handy´s sollten aus sein.

    Warum außer Haus besser ist?

    Sicher fragst Du Dich, warum ich das empfehle. Zum einen gibt es außer Haus weniger Ablenkungen und Unterbrechungen. Zu Hause hat man doch immer was zu tun…noch eben schnell die Wäsche in die Maschine, das Geschirr wegräumen…. irgendwas ist immer und man umschifft dann gekonnt das Gespräch über Geld in der Beziehung.

    Und die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Öffentlichkeit „hitzig“ wird, ist geringer. Im Restaurant oder Bistro gibt man sich ja von seiner besten Seite und man spricht ruhig und in angemessener Lautstärke. Da möchte man nicht unangenehm auffallen, indem man schreit, tobt oder weint.

    Statt dessen setzt Euch zusammen, haltet Händchen und schaut einander in die Augen und genießt den Abend. Trotz allem ist es eine Verabredung, oder? Wir alle haben etwas Spaß verdient. Gerade dann, wenn Ihr sonst normalerweise nicht oder nur wenig ausgeht.

    Über was solltet bei Eurer Finanz Verabredung sprechen?

    Zuerst einmal solltet Ihr Ziele setzten. Sprecht darüber, welche Ziele realistisch sind. Was ist Euch wichtig?

    Hilfreich ist es, wenn Ihr ein Budget habt und so über Kategorien bestimmt, wohin Euer Geld fließt. Falls Ihr noch kein Haushaltsbudget habt, könnt Ihr meinen kostenlosen Grundkurs nutzen, um in vier einfachen Schritten ein Budget für Euren Haushalt zu erstellen. In meinem Kurs zeige ich Dir, wie das in 4 einfachen Schritten geht.

    Mit einem Budget ist es einfach, vorauszuplanen.  Erst Schulden abbezahlen oder einen Traum verwirklichen? Die Möglichkeiten sind endlos. Falls Euch das überfordert, wähle nur ein Ziel und arbeite darauf hin, bis es erreicht ist. Danach könnt Ihr das nächste Zeil festlegen und angehen. Ein Budget bietet auch noch weitere Vorteile. Es liegt offen, welches Geld wohin gegangen ist. Statt rumzurätseln, kann man faktengestützt über das Geld in der Partnerschaft reden.

    Falls Du noch kein Haushaltsbudget hast, aber gerne eines erstellen möchtest, kannst Du meinen kostenlosen Online Kurs besuchen: Hätte ich gerne

    Wie oft solltet Ihr Euch zu einem Finanztreffen verabreden um über Euer Geld in der Beziehung zu reden?

    Ihr solltet wenigstens eine Verabredung dieser Art im Monat haben. Falls Ihr aber gerade erst angefangen habt, Euch mit den Finanzen zu beschäftigen, rate ich Euch zu einer wöchentlichen Verabredung. Dabei solltet Ihr bleiben, bis Ihr Euer Budget und die Kategorien dafür beisammen habt. Ich verspreche Euch, je öfter und je regelmäßiger Ihr Euch zu diesem Thema trefft und Euch über Euer Geld in der Beziehung unterhaltet, desto einfacher wird es, darüber zu reden. Und schnell ist es völlig stressfrei und schmerzlos.

    Je öfter im Monat Ihr über Geld in der Beziehung auf dieser Ebene sprecht, desto weniger an sich müsst Ihr bereden.

    Dies schützt Euch davor, Euch zu überfordern und Ihr erreicht Euer Ziel wahrscheinlich schneller, wenn Ihr motiviert bleibt.

    Wie könnt Ihr über Geld in der Beziehung sprechen, ohne Euch gegenseitig zu verärgern?

    Ich habe einfache Tipps für Euch, die Euch helfen, die Hemmschwelle zu überwinden, um über Geld in Eurer Beziehung zu sprechen. Ihr werdet in der Lage sein, harte Gespräche zu führen (über alles, echt), ohne Euch gegenseitig Vorwürfe zu machen, Euch defensiv zu fühlen oder grob zu werden.

    Haltet Händchen: körperlicher Kontakt macht es weniger wahrscheinlich, dass es aus dem Ruder läuft.

    Entfernt das Wort „DU“: so konzentriert sich jeder auf sich selbst und Vorwürfe werden vermieden. Dreht den Spieß um und „Ich habe das Gefühl, wir könnten dies oder jenes mit unserem Geld tun“, „ich finde es schwierig“ oder „ich würde gerne“. Dies verändert den gesamten Verlauf Eurer Unterhaltung und zwingt Euch, gut über Eure Worte nachzudenken.

    Vermeidet Absolutheit: Absolutheiten neigen dazu, einen Satz zu dramatisieren und führen oft zu Übertreibung. Dies treibt den Gesprächspartner/in in die Verteidigungshaltung. Vermeidet Wörter wie: Immer, nie, jedes Mal, ständig, jeden. Statt dessen könnt Ihr die Worte: „manchmal“, „ich fühle oder es gibt Zeiten, in denen“ …. benutzen.

    Seid offen: Versucht, den Standpunkt des anderen zu verstehen. Manchmal ergibt sich so eine gute Idee. Dein Gegenüber soll offen gegenüber Deinem Standpunkt sein, also sei Du es auch.

    Ausreden lassen und zuhören: Wenn wir aufzeichnen würden, wie wir mit unseren Partnern sprechen, würde vermutlich herauskommen, dass wir 80% der Zeit reden und nur 20% zuhören. Dabei sollte es umgekehrt sein. Nur 20% sprechen ist das neue Ziel. Eine Frage zu stellen ist der beste Weg, eine Unterhaltung in Gang zu bringen. Stellt eine Frage und dann….. einfach den Mund halten und zuhören.

    Um den Ball ins Rollen zu bringen, könnt Ihr mit diesen Fragen anfangen:

    Was würdest Du mit einer Million Euro machen?
    Was denkst Du gerade über unsere Finanzen?
    Sind wir dort, wo wir finanziell sein möchten?
    Was an unseren Finanzen belastet Dich?
    Wo möchtest Du in den nächsten fünf Jahren finanziell sein?
    Was können wir besser machen, um unser Geld optimaler zu verwalten?

    Zeigt Lösungen zu den Problemen auf

    Wenn Dir ein Problem auf der Zunge brennt und über das Du reden willst, sprich es nur an, wenn Du zwei Lösungen für das Problem vorbringen kannst. Es ist nicht hilfreich, sich nur zu beschweren.

    Sei der Problemlöser, wenn es um Geld in der Beziehung geht. Macht eine Regel daraus: Wer ein Problem anspricht, muss zwei Lösungen dazu präsentieren.

    Beziehung Finanzen
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  • Notfallordner für Deinen Haushalt: Was Du wissen solltest

    Notfallordner sind ein wichtiges Mittel, um die Sicherheit Deiner Familie und Deines Haushalts im Falle eines Notfalls zu gewährleisten. Du solltest einen Notfallordner erstellen, bevor etwas Schlimmes passiert. In diesem Artikel erfährst Du, was Dein Notfallordner beinhalten sollte und wie Du ihn verwenden kannst. Es ist wichtig, einen Notfallordner für Deinen Haushalt zu erstellen, damit Du im Falle eines Notfalls vorbereitet bist. Ein Notfallordner sollte alle wichtigen Dokumente und Informationen enthalten, die bei einem Notfall wichtig sein können. Auch erleichtert dieser Ordner die Hilfe in einem medizinischen Notfall.

    Viele Unfälle passieren in den eigenen vier Wänden.

    Viele Unfälle passieren in den eigenen vier Wänden. Haushaltsunfälle, wie zum Beispiel Stürze oder Verbrennungen, sind die häufigste Ursache für Unfallverletzungen. Deshalb ist es wichtig, immer einen Erste-Hilfe-Kasten griffbereit zu haben. Aber auch andere Gefahren lauern in unseren eigenen vier Wänden. Dazu gehören zum Beispiel giftige Chemikalien, Extremwettersituationen wie Hochwasser, Überflutungen, Starkregen, Stürme und Kaltwetterfronten. Auch hier ist es wichtig, vorbereitet zu sein und die richtigen Mittel und Wege zu kennen, um sich und andere zu schützen. Ein Notfallplan hilft dabei, die wichtigsten Schritte im Ernstfall schnell und effektiv zu koordinieren. Damit Du und Deine Familie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, solltest Du einen Haushaltsnotfallplan erstellen. Zunächst solltest Du eine Liste der häufigsten Haushaltsunfälle zusammenstellen. Dazu gehören zum Beispiel: – Stürze – Verbrennungen – Schnittwunden – Vergiftungen Diese Unfälle sind häufig die Folge von Ungeschicklichkeit oder Nachlässigkeit. Deshalb ist es wichtig, für jeden Typ von Unfall die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme zu kennen. Zudem solltest Du Deinen erste-Hilfe-Kasten regelmäßig überprüfen und auf den neusten Stand bringen, damit im Falle eines Falles alles vorhanden ist.

    Oder…..

    stell Dir vor , wie es wäre: ein Auto mit großen Lautsprecher auf dem Dach fährt durch die Straßen und informiert die Anwohner, dass sie innerhalb von 10 Minuten wegen einer eiligen Bombenentschärfung Ihr Heim verlassen müssen. Polizisten gehen von Tür zu Tür und stellen sicher, dass den Anordnungen Folge geleistet wird. Und Du stehst da und weißt nicht, was Du zuerst einpacken sollst.

    Panik erfasst Dich, weil Du keine Ahnung hast, wo anfangen sollst und die Zeit zerrinnt zwischen Deinen Fingern. Dies ist nur eine der vielen Situationen, auf die Du und Deine Familie zumindest rudimentär vorbereitet sein solltest. 

    Umso wichtiger ist es, einen Notfallordner für den Haushalt zu führen.

    Die vergangenen Jahre haben gezeigt, das in einer Notfallsituationen jede Sekunde zählt. Nicht jeder ist darauf vorbereitet, in einer Situation wie einer Bombenentschärfung, Großwetterlagen wie Überflutung und Sturm, bzw. bei einem Brand das Heim schnell zu verlassen. Du willst in so einer Situation nicht überfordert herumlaufen wie ein kopfloses Huhn!

    Wenn ein Notfall eintritt, ist es hilfreich, dass du vorbereitet bist. Ein ordentlicher Notfallordner kann Dir und Deiner Familie dabei helfen, im Falle eines Falles schnell und effektiv zu reagieren.

    Wie gut, das Du im Ernstfall nicht darüber nachdenken musst, wenn Du unseren Notfallplaner nutzt. Denn wir haben Dir im Vorfeld den Weg geebnet. Du trägst Deine Daten ein, druckst aus, was für Dich sinnvoll ist und mit Hilfe der Deckblätter erstellst Du einen übersichtlichen Ordner, in dem alles drin ist.
    Natürlich haben wir uns bei den Vorlagen an den Empfehlungen des BBK, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, orientiert und erweitert. Denn wir möchten sicherstellen, das alle Mitglieder des Haushaltes, auch die Tierischen, Beachtung finden.

    Sicher kannst Du das alles auch im Vorfeld alleine zusammenstellen. Aber was sollte in so einem Ordner enthalten sein?
    Zunächst einmal ist es wichtig, die Kontaktdaten von wichtigen Personen und Institutionen in den Ordner aufzunehmen. Dazu gehören die Telefonnummern von Angehörigen, Freunden und Nachbarn, die im Falle eines Notfalls gerufen werden können. Auch die Kontaktdaten der örtlichen Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes sollten vermerkt sein, damit sie im Ernstfall sofort zur Hand sind. Natürlich gehören die Kontaktdaten der Versorger für Strom, Wasser, Telefon etc. in den Ordner.

    Ebenfalls solltest Du einen finanziellen Notfallplan aufstellen. Dieser sollte Angaben dazu enthalten, wie man im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls schnell an finanzielle Mittel gelangen kann. Hierzu gehören unter anderem Kontaktdaten von Banken und Versicherungen, Kreditkartennummern sowie Informationen über eventuelle Notfallfonds.

    Des Weiteren ist es ratsam, eine Liste mit wichtigen Dokumenten und Papieren anzulegen. Dokumente wie der Personalausweis, der Reisepass oder der Führerschein sollten an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, an dem sie im Notfall sofort zur Hand sind. Auch wichtige Unterlagen wie Verträge, Mietverträge oder Versicherungspolicen sollten in den Ordner aufgenommen werden. Abschließend ist es wichtig, den Ordner an einem sicheren und zugänglichen Ort aufzubewahren. So kann er im Ernstfall schnell gefunden und genutzt werden. Ebenfalls empfehlenswert ist es, regelmäßig die Inhalte des Ordners zu prüfen und zu aktualisieren.
    In der heutigen Zeit lassen sich diese Arten von Informationen natürlich auch digital speichern und verwalten.

    Wichtige Unterlagen

    Im Falle eines Notfalls ist es wichtig, dass Sie einen Ordner mit wichtigen Dokumenten und Informationen haben. Dieser Ordner sollte alle wichtigen Informationen für Sie und Ihre Familie enthalten. Zu den wichtigen Unterlagen für den Ordner gehören auch die Policen für Haftpflicht, Hausrat etc. und Mietverträge, Bauunterlagen, Kreditverträge, Darlehen, Fahrzeugunterlagen etc.

    Es ist sehr wichtig, dass Sie alle wichtigen Dokumente an einem sicheren Ort aufbewahren. Ein guter Ort für diesen Ordner wäre beispielsweise ein Bankschließfach. So haben Sie immer Zugriff auf die wichtigen Unterlagen, auch wenn Ihr Zuhause nicht mehr bewohnbar ist.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die regelmäßige Aktualisierung der Unterlagen. Stelle bitte sicher, dass alle Unterlagen, die in dem Ordner enthalten sind, auf dem neuesten Stand sind. So hast Du immer die richtigen Informationen zur Hand, wenn Du sie brauchst.

    Liste der wichtigsten Telefonnummern

    In einem Notfall ist es wichtig, schnell die richtigen Leute zu erreichen. Daher sollte in jedem Haushalt ein Ordner mit den wichtigsten Telefonnummern angelegt werden. Medizinischer Dienst, Hausarzt, Giftnotruf….im Ernstfall möchte man nicht lange nach diesen Nummern suchen.

     

    Notfallordner

                                                       Der Notfallplaner in Marmor

    Was, wenn man schnell raus muss oder die Familie getrennt wird?

    Im Falle eines Notfalls ist es wichtig, dass alle wissen, was zu tun ist. Zunächst solltest Du einen Treffpunkt festlegen, an dem sich alle versammeln können, falls die Wohnung oder Haus verlassen werden muss. Klingt seltsam, macht aber im Notfall Sinn für eine Familie. Sobald Du einen Treffpunkt festgelegt hast, informiere alle Familienmitglieder darüber, damit im Falle eines Notfalls jeder weiß, wo er oder sie sich befinden soll.

    Darüber hinaus ist es ratsam, für jedes Familienmitglied einen Rucksack oder eine Tasche mit den wichtigsten Dingen zu packen, falls in einer Notsituation das Haus/Wohnung eilig verlassen werden muss. In unseren Rucksäcken befindet sich Kleidung für einen Tag, Medikamente, Hygieneartikel, Energieriegel, erste-Hilfe-Material, etwas Geld und ein funktionierendes Handy. Auch eine Kopie unsere Notfallordners befindet sich verschweißt im Rucksack.

    Finanzielle Vorsorge

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die finanzielle Vorsorge. Du solltest immer einen kleinen Betrag in bar bei Dir tragen oder zumindest eine Kreditkarte oder EC-Karte. So hast Du im Falle eines Notfalls die Möglichkeit, ein Taxi oder eine Unterkunft zu bezahlen.
    All diese Punkte solltest Du bei der Erstellung Deines Notfallplans berücksichtigen. Denn nur so kannst Du sicherstellen, dass Du und Deine Familie im Falle eines Notfalls bestmöglich vorbereitet sind.

    Wo sollst Du nun anfangen?

    Wir haben zusammengestellt, was im Ernstfall essenziell ist und in Deinen Notfallordner gehört. Mit unseren Vorlagen hast Du eine solide Grundlage zur Erstellung Deines persönliches Notfallordners. Du kannst die Deckblätter dazu verwenden, Deinen Ordner zu strukturieren, damit es übersichtlich ist.
    Ein Griff und du hast alles, was an Unterlagen und Dokumenten wichtig ist.

    Auch das BBK verweist darauf, sich auf Notfälle vorzubereiten.

    Hier kannst Du durch einen Beispielordner blättern.

    Notstand

                                                        Notfallplaner im Design Olivenblatt

    Schwarzseher?

    ich auf Ereignisse vorbereiten, die vielleicht nie eintreten werden. Warum sollte es also dennoch sinnvoll sein, einen Notfallplaner wie diesen anzulegen? Ganz einfach: das Leben ist unberechenbar. Wir machen uns nicht gerne Gedanken darüber, was wäre wenn…. Aber was, wenn eine furchtbare Situation eintrifft man selbst oder ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt wird und sich nicht mehr selbst um alles kümmern, oder schlimmer, nicht mehr entscheiden kann, wie es weiter gehen soll. 

    Seit Corona denken bestimmt mehr Menschen darüber nach, was in so einem Fall geschehen soll. Und es ist verantwortungsbewusst, sich im Vorfeld über solche möglichen Szenarien Gedanken zu machen. 

    Mit dem Notfallplaner wird auch dieser Bereich abgedeckt. Und für den schlimmsten aller Fälle sind alle Unterlagen an einem Ort zu finden und man erspart den Hinterbliebenen das Wühlen in Unterlagen und das Rätselraten um wichtige Entscheidungen.

    Vorsorge treffen und vorbereitet sein, ist verantwortungsbewusst und hat nichts mit Schwarzseherei zu tun. Haben war schon immer besser als brauchen.